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Jörg Jaerling – Heizung, Sanitär, Kanalreinigung, Solar

Gas-Kombitherme

Eine Gas-Kombitherme, auch Gas-Etagenheizung genannt, hat zwei Funktionen: Sie heizt die Räume und erhitzt das Brauchwasser. Sie funktioniert wie ein Durchlauferhitzer. Das Heizungs- und Brauchwasser fließt durch zwei Rohre direkt durch die Brennerflamme. Über einen Wärmeübertrager wird das Wasser auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Manche Gas-Kombithermen verfügen auch über einen kleinen Wärmespeicher.

Gas-Kombithermen mit konventioneller Heiztechnik erreichen einen so genannten Normwirkungsgrad von bis zu 93 %. Mit Brennwerttechnik lässt sich der Wert auf 110 % steigern. Das ist möglich, weil diese Geräte zusätzlich noch die Energie nutzen, die in den Abgasen enthalten ist. Für einzelne Wohneinheiten geeignet

Eine Gas-Kombitherme ist vor allem für kleinere Wohneinheiten geeignet. Für größere Ein- oder Mehrfamilienhäuser erbringt sie nicht die erforderliche Heizleistung. Gas-Kombithermen werden meist über einen Erdgas-Anschluss gespeist. Das System kann aber auch mit Flüssiggas aus Tanks betrieben werden.

Gas-Kombithermen produzieren in der Regel Heizungswasser mit geringen Vorlauftemperaturen. Deshalb arbeiten sie besonders effektiv, wenn sie mit einem entsprechenden Wärmeabgabesystem kombiniert werden. Eine Fußboden- oder Wandheizung mit max. 40°C Vorlauftemperatur ist z.B. ideal. Auch möglich: Heizkörper, die auf eine Vorlauftemperatur von max. 50°C ausgelegt sind.

  • Umweltfreundlich: Gas-Kombithermen, die mit Gas-Brennwert-Technik funktionieren, liefern Wärme für Heizung und Warmwasser besonders umweltfreundlich und ressourcenschonend.
  • Platzsparend: Gas-Kombithermen sind kompakt und können in Bad oder Küche meist problemlos aufgehängt werden. Ein Extra-Raum ist nicht erforderlich.
  • Günstig: Gas-Kombithermen sind im Betrieb kostengünstiger und ökologischer als Heizung und Warmwasserbereitung per Strom. Ideal arbeiten sie bei kurzen Leitungswegen, geringem Warmwasserbedarf und wenigen Zapfstellen.
  • Unflexibel: Für größere Häuser und bei größerem Warmwasserbedarf ist die Gas-Kombitherme ungeeignet: Der Durchlauferhitzer kann keine allzu großen Wassermengen erwärmen.
  • Langsam: Bei der Warmwasserbereitung ist die Gas-Kombitherme nicht die schnellste: Je nach Länge der Wasserleitung vergehen einige Sekunden, bevor das Wasser warm wird. Etwas Abhilfe schaffen Modelle mit integrierten Mini-Warmwasserspeichern.

Weiterführende Informationen finden Sie auf www.energiewelt.de