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Jörg Jaerling – Heizung, Sanitär, Kanalreinigung, Solar

Heizen mit Öl

Jeder Tropfen hat es in sich

Öl-Heizsysteme

Modernisieren kann Geld wert sein – besonders angesichts steigender Heizölpreise.Die Heizölpreise steigen rapide – kein Wunder, denn Erdöl könnte in den kommenden Jahrzehnten rar werden. Schauen Sie deshalb genau hin, wie effizient eine Ölheizung arbeitet.

Ölheizung ist nicht gleich Ölheizung! Das fängt schon beim Alter an: Moderne Öl-Brennwert-Kessel z.B. haben einen bis zu 40 % höheren Nutzungsgrad als 25 Jahre alte Standard-Modelle. Modernisieren kann also Geld wert sein!

Sie können Ihre Ölheizung energieeffizient modernisieren, ohne sie gleich komplett auszutauschen! Kleine Maßnahme mit großem Effekt: Sie tauschen einfach nur den Brenner aus.

Energiequelle Heizöl

Die Deutsche Industrienorm unterscheidet zwischen drei Heizöl-Sorten: Heizöl EL (HEL), Heizöl EL schwefelarm und Heizöl EL Super.

Standard-Heizöl: Das klassische Heizöl trägt die Bezeichnung „Heizöl EL“. „EL“ steht dabei für „extra leicht (flüssig)“. Heizöl EL unterscheidet sich vom „Heizöl EL schwefelarm“ durch seinen maximal zulässigen Schwefelgehalt. Der liegt bei maximal 1.000 mg/kg – im Gegensatz zum „Heizöl EL schwefelarm“, das maximal 50 mg/kg beinhalten darf.

Schwefelarmes Heizöl: „Heizöl EL schwefelarm“ darf nur maximal 50 mg Schwefel pro kg enthalten. Dadurch werden die Schadstoffe im Abgas auf ein Minimum reduziert. Aufgrund der besseren Schadstoffbilanz in der Verbrennung wird es steuerlich so begünstigt: Seit dem 01.01.2009 liegt der Mineralölsteuersatz 1,5 Cent/Liter unter dem des Standard Heizöls.

Super Heizöl: „Heizöl EL Super“ enthält Zusätze, die die Eigenschaften entscheidend verbessern. Laut Herstellerangaben sollen sie für 6-8 % Verbrauchseinsparung sorgen, in dem sie die Rußbildung an der Kesselwand verhindern und sich im Heizöltank stabiler lagern lassen.

Energiequelle Bio-Öl / Bio-Diesel

Die Rohstoffe für Rapsöl und Palmöl sind nachwachsende Pflanzen. Bio-Öle gelten deshalb als erneuerbare Energiequellen, die praktisch unbegrenzt auf unserem Planeten angebaut werden können. Gegenüber fossilen Energiequellen wie Heizöl haben sie einen entscheidenden Klima-Vorteil: Sie verbrennen CO2-neutral. Das heißt: Bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanze während des Wachstums gebunden hat.

Bio-Öle, die als Kraftstoff Verwendung finden, werden auch als Bio-Diesel oder FAME bezeichnet. FAME steht dabei für die chemische Zusammensetzung: Fatty Acid Methyl Ester (Fettsäuremethylester).

Rapsöl wird aus den Samen von Raps gewonnen. Es ist im Anbau zwar nicht so ertragreich wie Palmöl, steht jedoch auch nicht in Konkurrenz zum tropischen Regenwald. Der Brennwert von Rapsöl liegt bei rund 38 MJ/kg und damit im Bereich von Erdgas.

Palmöl wird aus der Ölpalme gewonnen. Weil es in seiner chemischen Struktur mineralischen Ölen ähnelt, kann es wie Heizöl verwendet oder z.B. Diesel beigemischt werden. Auf den ersten Blick kann sich die Öko- und Energiebilanz von Palmöl sehen lassen – die Ölpalme wächst schnell nach, und in der Verbrennung des Öls wird kein CO2 freigesetzt. Allerdings hat Palmöl als erneuerbare Energie einen Haken: Um immer mehr Ölpalmen anbauen zu können, holzen die Produzenten immer mehr tropischen Regenwald ab. Damit sind die negativen Auswirkungen auf die Umwelt immens.

Weiterführende Informationen finden Sie auf www.energiewelt.de